Wir haben bereits mehrfach darauf hingewiesen, dass die finanzielle Lage der Gemeinde angespannt ist – unverschuldet durch steigende Kosten bei Mainsteg, Schule etc. Das führte im Sommer wohl auch zur längsten und intensivsten Haushaltsberatung der Wahlperiode, wobei sich alle drei Gemeinderatsfraktionen im einem massiven Sparzwang einig sind. Entsprechend eindeutig und wohl nachvollziehbar fiel die Entscheidung aus, den Kindergartenerweiterungsbau zu priorisieren und den weiteren Ausbau der Mainlände zu verschieben. Ohne Aufschub hätte der Haushalt keine Genehmigung vom Landratsamt erhalten und die mittelfristi-ge Haushaltsplanung wäre angesichts ein ungemeinen Schuldenlast aus dem Ruder gelaufen.
In der entsprechenden Sitzung wurde noch lange darüber beraten, ob der fünfgruppige Erweiterungsbau möglicher Weise zu groß geplant sei und man kleiner und damit günstiger bauen könne. Doch mit Blick auf das hoffentlich bald eröffnete Baugebiet Scheckert-Lausrain ist mit einem entsprechendem Platzbedarf zu rechnen. Für den zweiten Bauabschnitt der Mainlände von Rathaus zur Pointstraße ist somit aktuell kein Geld vorhanden. Wir müssen uns gedulden.